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Fahr mit der Bahn - der DB

Fahr mit der Bahn - der Deutschen Bahn - versteht sich..... In der Wärme dieses Sommers wird der Wunsch nach Küstenfahrten immer drängender und...

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Es ist besser, in einer Wüste wach zu sein, als in einem Paradies zu schlafen

Waldemar Bonsels

 
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Ölsardinen
Benutzer Bewertung: / 4
Donnerstag, 14. August 2008
Wenn Sonnenhungrige sardinengleich
am weißen Nordseestrand
sich tummeln
und mit ihrem
Burgentick
den Sand
zerpflügen,
fliehe ich.

Und warte auf die Zeit der Stürme;
der menschenleeren
Endlosweiten,
die meinen stadtgestressten
Augen Heilung
geben und
kehr zurück.


©Margret Silvester, Sommer 1994: erschienen in "Lyrik und Prosa", edition feldhase
 
Mohn akrostichon
Benutzer Bewertung: / 8
Samstag, 20. Juni 2009

Unersetzlich

Verführerisch, gekleidet in die Farben alter Sagen;
Entstanden sind am jüngsten Tag aus Samt und Seide
Rotkäppchens Schwestern im goldenen Getreide.
Blutrot und wild, ein Spiel nur, es zu wagen.

Lichte Gestalten wuchsen an den heißen Tagen
Über die Halme, leuchtend an dem Rand der Weide,
Herrlicher noch als Salomons vollkommenes Geschmeide.
Tau verfing sich in den weichen Blätterlagen.

Ehrfurcht und Liebe, atemloses Staunen,
Rastlos dein Sehnen, das Herz voller Verlangen,
Mehr und immer mehr willst du dir pflücken.

Oh, lausch' doch einmal nur dem leisen Raunen;
Höre, was am Felde kluge Raben sangen.
Nichts schließt die Wunden, nichts die Lücken.


©Margret Silvester, 28. August 2008

 

 

 
Am Fluss
Benutzer Bewertung: / 3
Dienstag, 3. Juni 2008

Am Fluss
Akrostichon

Am Himmel ziehen rosenfarben
Bis karmesin die Wolken ihre Bahn,
Es dämmert; auf dem Elbefluss ein Kahn
Naht mit des Sommers goldnen Garben,

Den Früchten, ehe sie im Felde noch verdarben
Durch Sonnenhitze, schlechten Ernteplan.
Ähren, gerettet bis aufs letzte Gran;  
Mittschiffs liegen sie; im Netz gefangene Barben.

Milde wird der Tag nun in den Abend fließen.
Es ist jetzt Zeit, das Tagwerk zu beschließen
Ruhig und gelassen beim Wein aus süßer Feige

Und ein paar Menschen, die uns nicht verdrießen.
Nebel steigt herauf am Fluss durch wilde Uferzweige;
Gedämpfte Töne, Schiffe, Elbe; eine leise Geige.

©Margret Silvester, 13. Februar 2007

 
Die Mücke
Benutzer Bewertung: / 6
Montag, 20. August 2007

Die Mücke

Laue Winde wehen durch die hohen Kronen,
es ist Sommer und die Tage zauberhaft;
die Nächte sammetweich, doch voller Kraft,
sie lieben die Geschöpfe, die im Freien wohnen.

Lieder und Gespräche, die sich wirklich lohnen.
Freunde, gutes Essen, ein feiner Rebensaft;
du glaubst, du hast dein Lebensziel geschafft,
hast Menschen, die ganz nah an deiner Seite thronen.

Nichts, was da Böses sei und deine Kreise stört.
Doch was ist das? Ja, du hast recht gehört.
Ein hohes Sirren nähert sich den Ohren.

Im nahen Teiche wurde sie geboren,
so klein, so unendlich fragil, so flügelzart
und doch: sie sticht; jeden auf ihre Art.

©Margret Silvester, 20. August 2007

 
Akrostichon IV - Vollmond
Benutzer Bewertung: / 8
Dienstag, 27. Februar 2007

Vollmond

Varge werfen Schatten in das Licht
Oberons Gespielen treten in den Kreis,
lockend ruft die Flöte, verführerisch und leis,
Luciéns Gelöbnis war einst ihr Verzicht.

Mystischer, geliebter Pan, du Narrenwicht,
obenauf gehörnt, gleichend einer Geiß,
nimm uns, ja, wir kennen diesen Preis.
Dämonen sind wir, wenn der Tag anbricht.

vollmond

 

fledermaus  

 

 

 

 

 

 

  

Nerthus wird uns wieder neu gebären,
Äols Harfe hören wir schon jetzt im Traum;

Cyclamenduft wird Sinnlichkeit vermehren.

Hinter Büschen wohl versteckt ein Faun,
täuscht uns, will von unseren Träumen zehren
ehe wir aus Morgenlicht uns Hoffnung baun.


© Margret Silvester, 27.02.07


Mehr davon? Hier: http://www.vollmond.info/de/vollmond-gedichte/hollerbusch.html

 
Willkommen
Benutzer Bewertung: / 5
Mittwoch, 12. Juli 2006

Herzlich Willkommen,
Sie finden hier in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen Geschichten mit aktuellem Bezug, Ausgedachtes mit einem Krümelchen Wahrheit und Gedichte - Sonette und anderes -,
die teils Bestandteile eines Ganzen sind, teils in sich abgeschlossen.
Manchmal ist es notwendig, aus aktuellem Anlass auch eine Lyrik zu schreiben, die sich mit den "bösen" Dingen des Lebens befasst. Denjenigen meiner Besucherinnen und Besucher, die sich damit schwer tun, sei gesagt, dass auch ich mich lieber ausschließlich mit dem "Schönen und Guten" der Welt befassen würde, allein, es geht nicht.

Wenn Sie die Gedichte und Geschichten gelesen haben, würde ich mich sehr freuen, wenn Sie sich die Mühe machen und eine Bewertung abgeben. Und wenn Sie mir und/oder anderen Besucherinnen und Besuchern dieser Seiten etwas sagen möchten, scheuen Sie sich nicht, einen Kommentar einzustellen.
Ich habe nichts gegen konstruktive Kritik; ich lerne daraus.

Selbstverständlich sollte sein:
Alle Texte und Abbildungen auf meiner website sind urheberrechtlich geschützt.
Vervielfältigungen und Nachdrucke, auch auszugsweise oder in abgeänderter Form, bedürfen der Genehmigung von mir.

Und zum Schluss noch eine Anmerkung von mir in eigener Sache: 

Leider gibt es Nutzer im Web, die vernünftigen Argumenten gegenüber verschlossen sind, die sich Seiten in ungehöriger Art und Weise zu eigen machen und missbrauchen; deshalb möchte ich Besucher, die an einer ernsthaften Diskussion interessiert sind, bitten, sich anzumelden. Nur dann ist es möglich, Kommentare abzugeben.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.
  

 

Mit herzlichem Gruß

hexe Margret SilvesterLaughing

 

 
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