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Home arrow Gedichte arrow Trostworte an verkannte Dichter und Denker
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Trostworte an verkannte Dichter und Denker PDF Drucken E-Mail
Benutzer Bewertung: / 2
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Sonntag, 21. März 2010

Hej, du, dessen fallende Rosenblätter
in der Schlucht ohne Echo bleiben....:

Dem Dichter wie dem Mimen gilt
das Handgeklapper lange schon
als Zeichen höchster Glücksaktion.
Manch einen man zu Unrecht schilt.

Gleich einem Maler, der sein Bild
betrachten lässt und hört den Lohn
durch Ahhs und Ohhs als Schaffens Krohn',
und hat es mit dem Ruhme hild,

Kann gar nicht lassen von dem Trunke,
der süchtig macht und letztlich krank.
Der muss nicht loben, ders nicht mag.

Dem einen schreit die Eule, singt die Unke,
mit Geist und Witz, und Augen blitzeblank,
dem anderen nur der Nachtigallen Schlag.


einem Dichterbruder zum Trost gesandt
© Margret Silvester, 20. März 2010

 
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User Comments

Danke dir von Herzen,
dennoch bleiben Schmerzen,
denn:
Recht wohl gereimt, doch nur
bedeutet Mögen und Schätzen
mir zweierlei ! Die Messer wetzen
zum Niedermachen pur,
wenn Inspiration und Legitimation
mir selbstherrlich wird abgesprochen,
ist schändlich und gegen die Liebenswürde,
ersparen sollten wir uns solche Bürde !
Ein jeder mir a priori ein Künstler sein kann,
ganz unabhängig von Bekanntheit und Ruhmeswahn !
Wie sonst wär zu glauben, was auf der Christen Schild:
Dass ein jeder auch Gottes Ebenbild !
Joe.

Veröffentlicht von Joachim Kügler, An 03/01/2011 bei 14:47

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