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                                                    Donald Marquis, amerik.  (1877-1937)
 
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Montag, 7. September 2009

Subventionierte Regenschirme

Mögen Sie Regenschirme? Ich nicht. Ich finde sie völlig unpassend und unpraktisch. Es gibt sicher noch eine Menge mehr „Un-" in bezug auf Regenschirme. Sie sind lästig, besetzen mindestens eine Hand und gehen auch häufig verloren. Regenschirme fördern im Alter die Aggressivität, was sich daran festmachen lässt, dass ältere Damen mitunter mit dem Regenschirm auf friedliche Bürger losgehen.
Die Frage muss erlaubt sein: Aus welchem Grund werden immer noch Regenschirme fabriziert und in Mengen unter das Volk gebracht? Für ganz wenig Geld womöglich? Neulich standen am Eingang eines Supermarktes ganze Wagenladungen von Regenschirmen in Kisten, die eine Werbetafel zierte:„Wir lassen Sie nicht im Regen stehen" - ein Spruch, der es in sich hat. Die Schirme kosteten nur einen Euro. EINEN EURO! Wer kann denn für einen Euro einen Schirm herstellen? Da stimmt doch etwas nicht.

Besucher der edition hollerbusch wissen es längst: Solche und ähnliche Themen sind bei uns zu Hause Frühstücksgespräche. Dieses reihte sich ein in die Überlegung, dass mal wieder eine Menge geschieht, was nicht zum Wohle der Menschheit und schon gar nicht zum Wohle unseres Heimatlandes ist. Da befehlen Deutsche einen Luftangriff in einem weit entfernten Land, in dem sie zu Gast sind und dort nach dem Rechten schauen sollen. Sie sollen dort Werbung machen für ein friedliches Nebeneinander und sollen ein Beispiel geben. Sie sind weit fort von zu Hause, diese Menschen dort. Und ihnen ist unwohl. Es geschieht dort eine Menge, was an Krieg erinnert und dennoch nicht so genannt werden darf, weil der Einsatz dann dort einer kriegerischen Handlung gleichkommt. Aber gut! Sie sind nun dort und haben einen Befehl erteilt, der dazu führte, dass eine Menge Einheimischer getötet wurden. Das ist nicht gut und widerspricht vor allem früheren Aussagen von „nie wieder".
Solche und andere Ereignisse bringen uns dazu, mal etwas genauer zu betrachten, wes Geistes Kind der eine oder andere ist.
Wir haben ja den Verdacht, dass es sich bei einigen - oder auch bei einer Vielzahl - um Aliens handelt. Eingeschleust von fremden Mächten, womöglich abgeschoben wie weiland die Telefonhörer-Desinfizierer bei Douglas Adams. Ja, sie leben schon lange unter uns und versuchen, die Boshaftigkeit ihrer ehemaligen Welt in unsere zu bringen. Wie kann es sonst sein, dass diese unsere Erde immer wieder von armen Irren zerstört wird? Hier und anderswo?
Nun könnte man dagegen halten, dass sie evtl. doch aufgefallen wären, deshalb ist folgende Überlegung auch denkbar:
Der Regen wird von Außerirdischen mit irgendeinem Stoff gesättigt, fällt dann auf das Haupthaar von Erdenbewohnern, weicht die Birne auf und dringt in das Gehirn ein. Dort verankert, werden die Erdbewohner mit Regenschirmen ausgestattet und über diese antennengleichen Gestelle werden Strahlen in die bereits angeweichten Gehirne gesandt. Hier können nun alle, die Lust und Laune und das nötige Knowhow haben, manipulieren, was das Zeug hält.

Regenschirme sind dafür bestens geeignet. Sie haben einen kleinen Stift obenauf, eine Menge Draht in den Stoffteilen und über die haltende Hand einen direkten Zugang zum Puls des jeweiligen Trägers. Und wenn man mal überlegt, wie lange es schon Regenschirme gibt, dann weiß man auch, weshalb schon so lange soviel hier verkehrt läuft. Denn von allein kann doch kein Erdenbewohner so bescheuert sein, sich den eigenen Grund und Boden unbewohnbar zu machen, auf dem er selbst steht und auf dem er seine Kinder ebenfalls noch sehen möchte. Weil es aber viele Menschen gibt, die das zumindest intuitiv spüren, muss man Regenschirme zu Dumping-Preisen anbieten (siehe oben). Und weil man sie keinesfalls zu diesen Preisen herstellen kann, gibt es Subventionen, die natürlich irdischer Natur sind. Hier könnte ich nun näher auf die Verknüpfung der Banken mit den Außerirdischen eingehen, aber das ist vielleicht ein eigenes Streiflicht wert. Deshalb sei hier nur kurz darauf hingewiesen, dass viel Geld im Umlauf ist, was seltsamer Weise immer in die gleichen Taschen fließt. Das hat sich mit der Zeit entwickelt. Nachdem schon etliche mit Hirnerweichung hier rumliefen. Angeblich sei der Regenschirm im 18. Jh zu uns gekommen (von einem Engländer, was wieder für die Telefonhörer-Desinfizier-Theorie spricht, schließlich war Douglas Adams auch ein Engländer). Die Erfindung wurde, wenn ich meinen oben gesponnenen Gedankengang fortsetze, einfach notwendig, weil es allmählich zu kostspielig wurde, immer neue Telefonhörer-Desinfizierer zur Erde zu schicken. Das wäre auch im zunehmenden Meldewesen irgendwann aufgefallen (obwohl, wenn ich es genau besehe, sind sie nicht so scheu, als dass sie sich nicht dann und wann in regelmäßigen Abständen in der Öffentlichkeit zeigen, auf großformatigen bunten Bildern, die sie in Stadt undLand strategisch verteilen; aber das ist nur Ablenkung, denn hier präsentieren sie sich als Volksverteter mit Schlips, Kragen und gewaschener Weste, und kein Mensch soll merken, dass sie die großen Manipulatoren sind, die ihren früheren Beruf als Telefonhörer-Desinfizierer an den Nagel gehängt haben, weil das erstere lukrativer ist. Ich bitte Sie, wer fällt denn darauf rein?). Was ist also zu tun? Ich mag Regen. Er ist notwendig. Ich verabscheue jedoch Hirnerweichung. Deshalb trage ich für meinen Teil schon seit vielen Jahren bei Regen Kopfbedeckungen, die mich gegen jegliche Unbill von oben schützen, nämlich Kapuzen. Das hat viele Vorteile, von denen die Abwehr der Manipulation nur eine ist. Meine Hände sind frei, ich bin in der Lage, mich auf einem Rad vorwärts zu bewegen und kann auch noch Freunden die Hand reichen, wenn sie sie brauchen. Keinesfalls spanne ich einen Regenschirm auf, die Gefahr einer Manipulation hin zur Gefährung meiner eigenen Erde wäre mir zu riskant. Und ich muss daran denken, dass auch ich allmählich in das Alter der „älteren" Damen komme (siehe oben). Mein Tipp: Achten Sie auf sich! Nehmen Sie keinesfalls einen Regenschirm mit nach Hause, der angeblich irgendwo stehengelassen wurde. Das ist ein Ammenmärchen, dass Regenschirme „vergessen" wurden. Sie blieben mit Absicht dort stehen, damit Menschen, die vielleicht vor einem Kauf zurückschrecken würden, doch einen bekommen.

Kaufen Sie keinen Regenschirm für einen Euro und einen teureren schon gar nicht.

Machen Sie von Ihrem Recht Gebrauch, auf Regenschirme, die Ihnen verdächtig vorkommen, hinzuweisen. Und kommen Sie mir nicht mit dem Argument, dass es Länder gibt, in denen immer die Sonne scheint und die deshalb davon unberührt sein müssten. Ha! Haben Sie schon mal was von Sonnenschirmen gehört?

©Margret Silvester, 7. September 2009

 
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