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Es wäre besser an der Verhütung des Elends zu arbeiten, als die Zufluchtsorte für die Elenden zu vermehren.

Denis Diderot, geb. 5. Oktober 1713 in Langres,
gestorben am 31. Juli 1784 in Paris -
er war seiner Zeit weit voraus,
aber die Menschheit entwickelt sich offensichtlich nicht.

 

 
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Sonntag, 26. Oktober 2008

Liebe Besucher und Besucherinnen meiner website,

ich kann Ihnen die erfreuliche Mitteilung machen, dass endlich das "Lied der Jahreszeiten" den Weg auf den Büchermarkt gefunden hat.
Erhältlich bei www.amazon.de
www.engelsdorfer-verlag.de
in Buchhandlungen oder
bei edition hollerbusch (gegen Vorkasse von Euro 7,40 zzgl. Euro 1,80 Porto - gern auf Wunsch mit Widmung der Autorin).

 

Beschreibung
Wie die Erde um die Sonne kreist, wie es Tag und wieder Nacht wird, wie der Winter dem Frühling weicht, so liest sich der Sonettenkranz. Der Frühling zeigt sich aber nicht nur darin, dass die Tage länger werden, das erste Grün durch die Haut der Erde bricht und die Vögel von Süden heimwärts fliegen, um Nester zu bauen; ebenso kommt unerwartet die Kälte zurück, die Kälte mit Eis und Schnee, und verdirbt „zu frühe Blüten". Der Sommer mit seinem feurigen Atem ist eben nicht nur eitel Sonnenschein und Wärme. Fehlt lange Zeit die Abkühlung, dreht so mancher Geist durch und weiß nicht mehr, was er tut. Auch das Gewitter erfrischt nicht nur, sondern setzt leicht in Brand, was ungeschützt und ausgedörrt ist. Im Herbst schwelgen wir uns durch die Ernte, wissend, dass wir gleichzeitig Abschied nehmen müssen - von der Wärme, vom lichten Tag und sogar vom Leben, wenn der Schnitter kommt. In der Dunkelheit des Winters sollen auch wir für Ruhe und zum Nachdenken Zeit finden. Wir frieren, weil außer den Temperaturen auch die Herzen der Menschen erkalten. Aber zum Ende hin „seh ich die Schatten fliehn".
Der Kreis schließt sich, hat kein Ende und keinen Anfang. So lässt sich der Sonettenkranz auf alles ein - wer mag, beginnt mit dem Frühling.
Die einzelnen Zyklen sind nicht einfach nur Reime, sondern philosophische Betrachtungen der Art und Weise, in der wir mit der Erde, dem lebenden Planeten, umgehen.

Es ist erschienen im Engelsdorfer Verlag, Leipzig, unter der ISBN 3-86703-917-8, und kostet 7,40 Euro.

 
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