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„Demokratie, das ist die Kunst, sich an die Stelle des Volkes zu setzen und ihm feierlich in seinem Namen, aber zum Vorteil einiger guter Hirten, die Wolle abzuscheren."
                                         Romain Rolland, 1866 bis 1944, Nobelpreis für Literatur.

 

 
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Montag, 11. August 2008
Die Birke

In schwarz-weißem Borkenkleid
und zartgrünen Blättern
machen sich die Birken breit
auf Wiese und Weide,
im Sumpf und auf Heide.

Beim Trinken macht die Birke lange Finger,
denn alles Feuchte, denkt sie sich,
ist tatsächlich nur für mich.

Vom März bis Mai
hat sie Kätzchen dabei
mit braun-gelbem Fell.
Sie liebt es sehr hell,
mag das Sonnenlicht;
Schatten mag sie nicht.

Ihre feinen Äste spielen im Winde,
in spinndünnen Fasern schält sich die Rinde.
Im September wachsen dann als Früchte
kleine Schuppen für die Lüfte.
Mit Flughäutchen sind sie umgeben,
können sonstwo hin entschweben.
Trägt der Wind sie nicht mehr fort,
keimen sie an diesem Ort.

Und daraus wächst - du glaubst es kaum,
na, was denn wohl?
Ein B.....baum!



©Margret Silvester, 1995
Konzept: Ein Baumbuch
oder: Der Charakter unserer heimischen Bäume - für Kinder durchschaubar gemacht


 
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