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Home arrow Gedichte arrow Erstes Frühlingssonett

Wer seine Träume verwirklichen will, muss aufwachen.Wink
(sinngemäß von Josephine Baker)

 
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Erstes Frühlingssonett PDF Drucken E-Mail
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Montag, 25. Februar 2008

I       Frühling

Im Morgenlicht seh ich die Schatten fliehn,
Ein Abschied, doch er fällt nicht schwer.
Die Helligkeit wird mehr und mehr,
und Hoffnung, die am Horizont erschien,

wärmt unsre Körper, unsre Seelen,
weckt die erstarrten Gärten wieder auf
verspricht dem Leben einen neuen Lauf
und lässt es nicht an Zuspruch fehlen.

Die Schäden, die wir nun entdecken,
sie wirken klein vom Firmament,
von Nahem können sie erschrecken.

Doch wer das Dunkel überstehen kann,
wer sich zum Leben neu bekennt,
der packt mit allen Kräften an.


(aus  dem Sonettenkranz "Lied der Jahreszeiten" - Frühling Sonett N°. I
©Margret Silvester; erschienen beim Engelsdorfer Verlag, Leipzig, 11/2008)

 
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