header  
header header
Who's Online
Aktuell 13 Gäste online
Gedichte ...
Home
Gedichte
Kurzgeschichten
Für Kinder
Lieder
Persönliche Seite
Referate
Aktuelles
Auf ein Wort
Streiflichter
Plattdütsch
Suchen
Veranstaltungen
Angebot
Login
Gästebuch
Kontakt
Impressum
Links alfabetisch

Änderung der Zeiten

Über Geschmack lässt sich nicht streiten. Und vor allem nicht über den unterschiedlichen Geschmack von Müttern und Töchtern. Gestern auf der Eppendorfer Landstraße : Ich...

weiterlesen
Veranstaltungen
Sorry, no events to display
Verwandte Beiträge
 
Home arrow Gedichte arrow Im Moor

Faunsflötenlied
Ich glaube an den großen Pan,
Den heiter heilgen Werdegeist;
Sein Herzschlag ist der Weltentakt,
In dem die Sonnenfülle kreist.


Es wird und stirbt und stirbt und wird,
Kein Ende und kein Anbeginn.
Sing, Flöte, dein Gebet der Lust!
Das ist des Lebens heilger Sinn.

                                                                                                                        Otto Julius Bierbaum *1865 +1910
 
header
Im Moor PDF Drucken E-Mail
Benutzer Bewertung: / 4
SchlechtSehr Gut 
Montag, 17. Juli 2006

Im Moor

Mit einem Mantel möchte ich mich bedecken
und meine Missgestalt verstecken.
Kann mich nicht rühmen,
eines Freundes Freund zu sein
und auch kein Weib nenn ich mein eigen.
Keinem darf ich mich mehr zeigen,
drum geh ich meine Straße ganz allein.
Durch Moore schleich ich meiner Wege,
hab zur Gesellschaft nur den Mond,
der mich mit einem fahlen Licht belohnt,
eher mir zum Ärger als zur Freude.
Meine Nahrung fische ich in Tümpeln,
deren Oberflächen Blasen schlagen
und bade zwischen Scheußlichkeiten,
die allesamt mein Abbild tragen.
Denn von mir sind sie gezeugt
und keiner hat mich dran gehindert,
als ich Mensch unter Menschen war.
Zur Umkehr ist es jetzt zu spät,
hinaus gejagt und jeder Liebe bar
such ich mein Lager mir zur Nacht
und bette meinen Restverstand
auf ein winzig Inselland.
Meine Sehnsucht nach Gesellschaft
wird gestillt
durch eine fette braune Kröte,
die mir im Röhricht eine Serenade bringt.
Wenn mein Körper einst im Moor versinkt,
sind meine Spuren längst mit Wasser aufgefüllt
.

© Margret Silvester 1992
veröffentlicht im Lyrikband "Im Zeitalter der Heuschrecke"

 

 
< zurück   weiter >
User Comments
Du bist nicht autorisiert Kommentare zu hinterlassen - Bitte einloggen.
header