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Nichts ist so vergänglich wie die Menschheit und nichts ist so unvergänglich, wie der Müll, den sie hinterlässt.....

(eigenes Zitat)
 
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Die Bedrohung PDF Drucken E-Mail
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Dienstag, 24. Juli 2007
Artikel Inhalt
Die Bedrohung
Seite 2

Die Bedrohung

Sonnenlicht fiel durch die geöffneten Fenster und ließ den Staub, den sie mit einem Tuch aufwirbelte, wie einen Schwarm kleinster Insekten durch das Zimmer tanzen. Es war der erste richtige Frühlingstag in diesem Jahr. Sie lauschte und hörte ein paar Vögel in den Bäumen vor dem Hause zwitschern. Dann und wann drang ein kleines Kinderlachen von der Straße herauf und sie wusste, dass die Zeit der Rollerskates und anderer Frischluft-Sportarten gekommen war.
Die Wohnung war blitzsauber. Der Frühjahrsputz schon gelaufen, als noch letzte schmutzig-graue Schneereste auf dem Gehweg schmolzen.
Sie mochte es, alle Arbeit schon getan und keine Unordnung mehr um sie herum. Zum Mittagessen würde sie ihrem Mann einen leckeren Braten servieren, den sie gestern im SUPERMARKT erstanden und der über Nacht in einer Beize seinen Geschmack verfeinern durfte. Ihr Mann hatte es nicht weit. Er verbrachte die Mittagspausen immer zu Hause.
Seine Arbeitsstelle lag unweit des jenseitigen Flussufers und wenn sie sich weit genug aus dem Fenster lehnte, war es ihr sogar möglich, sein Büro in dem Gebäude auszumachen.
Sie war stolz auf ihn. Er hatte einen verantwortungsvollen und auch gut bezahlten Posten und manchmal, wenn es seine Zeit erlaubt, ließ er sie an seiner Arbeit durch schillernde Erzählungen teilhaben. Einmal durfte sie sogar an einer Werksbesichtigung mit richtiger Führung teilnehmen. Dafür musste sie einen firmeneigenen Overall überstreifen und eine Sichtkarte wies sie als Besucherin aus. Das Innere des Betriebes war wirklich überaus sauber und ihr war nicht ganz klar, warum ihr Mann in seinem Büro besondere Arbeitsbekleidung benötigte. Overall und Schuhe. Dabei war nirgends auch nur das kleinste Staubkörnchen zu erspähen.



 
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