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Die Kunst ist kein Spiegel, sondern ein Kristall. Sie schafft ihre eigenen Gestalten und Formen.
Oscar Wilde
 
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Meine Stadt - Akrostichon VI PDF Drucken E-Mail
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Freitag, 16. März 2007

Meine Stadt -
Akrostichon VI

Hoch und frei wölbt sich der Himmel hier
Am Elbstrand, über Parks und Alsterauen,
Märkte, Plätze, Musentempel zum Erbauen,
Bäume an den Straßen; Hagenbecks Revier.

Und nicht zu vergessen, diese alte Zier
Rings ums Rathaus, Löwenköpfe, Klauen.
Gärten mit und ohne Laube anzuschauen;
Sonnentage, Nieselregen, Köm und Bier.

Bänkelsänger, Fischmarkt, Hummel, Hafen,
Idylle tags und nachts Ganoven-Treff,
L
ustgewinne auf dem Kiez, Bettelvolk und Grafen,

Dom mit Budenzauber, Neonlicht beim Schlafen,
Es wird nur, wer Herz und Nerven hat, hier Chef.
Regina Hammonia – schön, dass wir uns trafen.

© Margret Silvester, März 2007


Das Sonett "Meine Stadt - Akrostichon VI" ist in der
Anthologie "Ausgewählte Werke X" der
Bibliothek deutschsprachiger Gedichte erschienen.
Auslieferung Ende November 2007.
ISBN 978-3-930048-54-0 im Realis-Verlag;
zu beziehen über den Buchhandel.

 
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