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Nichts ist so vergänglich wie die Menschheit und nichts ist so unvergänglich, wie der Müll, den sie hinterlässt.....

(eigenes Zitat)
 
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Samstag, 10. Februar 2007

Wir denken oft an dich und an deine Mama.
Denn: Nichts ist vergessen, nichts wird jemals vergessen sein.

 

Hannahs Requiem

Wer schickte dich ins Leben, Kind?
In eines, das so kurz bemessen,
so leidensvoll und schmerzbesessen,
wie sonst nur alte Leben sind?

Und dennoch: diese kurze Zeit
war Liebe um dich und auch Licht.
Jetzt nimmt ein Vorhang uns die Sicht,
der Schritt durch ihn ist endlos weit.

Du bist allein hindurch gegangen,
hast alles Leid zurück gelassen,
wirst in ein Paradies gelangen,

das trägt der wilden Wiesen Kleid,
wo Sternenkinder sich umfassen
und spielen ohne Angst und Streit.
 
©Margret Silvester, 24. Januar 2004

"Hannahs Requiem" erschien in der "Bibliothek deutschsprachiger Gedichte XII" im Jahr 2009.

http://www.kerzenserver.org/suche.php?query=Hannah&clang=&c=800000&lang=de&kerze=10141&page=6&cat=

 
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User Comments

Liebe 'Reimschwester' Margret !
Nun hattest du ja (mittlerweile) leider schon (mindestens) 2 Mal frühen, dir nahen Tod zu beklagen,
versuchtest mit einem Gedicht Unsagbares und eben auch Trost zu sagen.
Da verschwindet jedweder Disput und wird ganz winzig klein !
Denn wenn´s uns gelingt, schon im hiesigen Leben durch eine Vorhang zu gehen,
so dass wir beizeiten im Hier und Jetzt klarer das Herrliche sehen -
Das liegt nämlich vor uns zu jedweder Zeit,
im Träumen, im Wachen, wenn die Sinne bereit -
ja dann ist auch Alter und Jugend nicht von Belang,
wie´s in einem tollen Gedicht Hermann Schmieder uns 'sang':

Jugend

Die Jugend ist kein Vorbehalt der Jahre,
kein Paradies, das sich dem Greis verschließt,
Jung kann der Alte sein am Rand der Bahre,
und alt der Jüngling, den die Welt verdrießt.

Grau kann das Haar sein, jugendlich das Denken,
gebückt der Gang, lebendig Herz und Geist;
Denn Jugend ist das tägliche Versenken
in jenes Glücksgefühl, das Leben heißt.

Hermann Schmider

So bin ich ganz dem Leben und Frieden verpflichtet,
Arbeit und Genuss ist und sei dem, der da dichtet !

Joachim Kügler

Veröffentlicht von Joachim Kügler, An 02/01/2012 bei 00:58

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