Liebe Margret,
ich nochmal. Einen Zusatz braucht mein obiger Kommentar noch. Der Kinderwinter, die Entwicklung eines Menschen, das Comeback der Natur als Notwendigkeit fürs gesunde Sein. Dereinst war der Winterwald etwas, womit Mensch und Tier eben lebten. Jedes Wesen war froh, wenn es genug zu essen hatte und gut über den Winter kam. Kleine Tiere und kleine Menschen spielten mit dem weißen Zeugs, genannt 'Schnee', so es denn vorhanden war, weil es eben so toll weich ist und so spannend glitzert und weil es, wenn man mit der Pfote ... äh ... Hand rein stippt, so klasse seine Konsistenz verändert. Irgendwann, in einer späteren Zeit, wurde es dann für kleine Menschen weniger mit diesem Spiel, weil der Mensch sich andere Prioritäten setzte und immer mehr das Negative an Dingen, wie Schnee und Winterwald sah. Auch das allerdings ändert sich wieder, weil ja nichts so bleibt, wie es ist und weil man jetzt, in einer noch späteren Zeit, herausfindet, dass auch Menschenkinder sich nun mal nicht nur mit Hilfe ihres Kopfes entwickeln können, sondern dazu ihren ganzen Körper brauchen. Nichts eignet sich dafür besser, als Erfahrungen in und mit der Natur. Heute nennt man den Wald 'Bewegungsraum' und freut sich, wenn Kinder dort ausgiebige 'Synapsenpflege' betreiben können. Na denn ...
Hier hat es übrigens geschneit. Die Meisjes stecken in ihren Schneeanzügen und haben rote Frostnasen in ihren süßen Gesichtern.
Viele Grüße von der Mascha