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Änderung der Zeiten

Über Geschmack lässt sich nicht streiten. Und vor allem nicht über den unterschiedlichen Geschmack von Müttern und Töchtern. Gestern auf der Eppendorfer Landstraße : Ich...

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Nimmt man eine Katze auseinander, um zu sehen, wie sie funktioniert, hat man als erstes eine Katze in der Hand, die nicht funktioniert.
Douglas Adams (März 1952 bis Mai 2001)

 
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Imbolc
Benutzer Bewertung: / 1
Samstag, 4. Februar 2012

Sonett XIV - Winter

Im Morgenlicht seh ich die Schatten fliehn;
nun weiß ich, dass das Leben neu entsteht,
dass, was entfacht war, immer weiter geht,
auch, wenn es lange Zeit unmöglich schien.

Noch einmal droht im frühen Morgendämmer
kurz die Gefahr: Es ist so bitterkalt;
zusammenrücken gilt für Jung und Alt,
für Maus und Katze, Wolf und Lämmer.

Wie schnell kann so ein Leben sterben,
wenn man die Feindschaft aufrecht hält.
Wie schnell zerbricht ein Glas zu Scherben.

Doch hält die Erde jetzt für uns bereit,
was mit der Liebe sowohl steht als fällt
in einem Dämmerlicht der Zwischenzeit.

©Margret Silvester;
Dieses Sonett ist Teil des Lyrikbandes
"Lied der Jahreszeiten";
erschienen im Engelsdorfer Verlag Leipzig;
ISBN 3-86703-917-8





 
Februar-Liebe
Benutzer Bewertung: / 10
Freitag, 16. Februar 2007

Liebe im Februar
(Akrostichon II)

Blütenzart und rein war dieses Kind vom Lande,
In seinem Herzchen puckerte die erste Glut.
Oh, holde Keuschheit, ach, was bist du gut,
Lass uns hier niederliegen an des Dorfes Rande.

Oboen und Pikkolos will ich im weichen Sande
Gekonnt dir spielen; hab ein wenig Mut.
Ich trage in mir lange schon die Liebeswut;
So komm, sei mein, ich mach dir keine Schande.

Cherubs Töchter halten dir dein Händchen,
Heilig wird mir dabei gleich ums Herz:
Einer spielt uns auf mit einem Ständchen,

Und dabei ist nicht einmal schon März;
Heuer löst du ein bei mir ein Pfändchen -
Rot wie Blut wird's sein, nicht ohne Schmerz.

©Margret Silvester, veröffentlicht
im Sonett-Forum am 15. Februar 2007

 
Winter-Wunsch einer Meise
Benutzer Bewertung: / 5
Donnerstag, 22. Februar 2007

Der Winter-Wunsch einer Meise


Ringsum ist alles Leben, scheints, erstarrt,
ja, ein Kanari wär nun gerne gar die Meise,
die in den kahlen Zweigen noch ganz leise
knirscht. Sie findet diesen Winter wirklich hart.

Sie meint, obwohl in ihrer Gegenwart
es niemand hören will, zu sich ganz weise:
Im nächsten Winter gehe ich auf eine Reise,
ich bin in dieses Wetter nicht vernarrt.

Und für den Weg schnitzt ich aus kaltem Quarz
mir eine feine ausgesprochen edle Flöte.
Den Körper streicht ich bunt, das Mundstück schwarz.

Selbst, wenn man mir dann einen Platz anböte,
ich reiste fort bis hin zum fernen Harz,
und tauscht mit Harzer Rollern meine Nöte.


©Margret Silvester, Februar 2007

 
Willkommen
Benutzer Bewertung: / 5
Mittwoch, 12. Juli 2006

Herzlich Willkommen,
Sie finden hier in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen Geschichten mit aktuellem Bezug, Ausgedachtes mit einem Krümelchen Wahrheit und Gedichte - Sonette und anderes -,
die teils Bestandteile eines Ganzen sind, teils in sich abgeschlossen.
Manchmal ist es notwendig, aus aktuellem Anlass auch eine Lyrik zu schreiben, die sich mit den "bösen" Dingen des Lebens befasst. Denjenigen meiner Besucherinnen und Besucher, die sich damit schwer tun, sei gesagt, dass auch ich mich lieber ausschließlich mit dem "Schönen und Guten" der Welt befassen würde, allein, es geht nicht.

Wenn Sie die Gedichte und Geschichten gelesen haben, würde ich mich sehr freuen, wenn Sie sich die Mühe machen und eine Bewertung abgeben. Und wenn Sie mir und/oder anderen Besucherinnen und Besuchern dieser Seiten etwas sagen möchten, scheuen Sie sich nicht, einen Kommentar einzustellen.
Ich habe nichts gegen konstruktive Kritik; ich lerne daraus.

Selbstverständlich sollte sein:
Alle Texte und Abbildungen auf meiner website sind urheberrechtlich geschützt.
Vervielfältigungen und Nachdrucke, auch auszugsweise oder in abgeänderter Form, bedürfen der Genehmigung von mir.

Und zum Schluss noch eine Anmerkung von mir in eigener Sache: 

Leider gibt es Nutzer im Web, die vernünftigen Argumenten gegenüber verschlossen sind, die sich Seiten in ungehöriger Art und Weise zu eigen machen und missbrauchen; deshalb möchte ich Besucher, die an einer ernsthaften Diskussion interessiert sind, bitten, sich anzumelden. Nur dann ist es möglich, Kommentare abzugeben.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.
  

 

Mit herzlichem Gruß

hexe Margret SilvesterLaughing

 

 
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